Hermeskeil. Wenn schon kurze Gehstrecken zu Schmerzen in den Beinen führen und Betroffene immer wieder stehen bleiben müssen, kann eine ernsthafte Durchblutungsstörung dahinterstecken. Die umgangssprachlich als „Schaufensterkrankheit“ bekannte periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) gehört zu den häufigsten Gefäßerkrankungen im höheren Lebensalter und wird dennoch oft lange Zeit nicht erkannt.
Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin verstehen“ lädt der Marienhaus Campus Hermeskeil daher zu einem allgemeinverständlichen Informationsabend über die Schaufensterkrankheit ein.
Die Gefäßspezialistin Dina Layous-Maurer erläutert, wie die Erkrankung entsteht, welche Risikofaktoren ihre Entwicklung begünstigen und welche Warnzeichen Betroffene ernst nehmen sollten.
„Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend und verursacht zu Beginn nicht immer Beschwerden. Umso wichtiger ist es, Risikofaktoren zu kennen und erste Warnzeichen frühzeitig ernst zu nehmen“, erklärt Dina Layous-Maurer.
Im Vortrag erfahren die Besucherinnen und Besucher außerdem, welche modernen Untersuchungsverfahren zur Diagnose eingesetzt werden und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Diese reichen von konsequentem Gehtraining und der Behandlung von Risikofaktoren über medikamentöse Therapien bis hin zu minimalinvasiven Verfahren und gefäßchirurgischen Eingriffen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit der Referentin ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termin auf einen Blick „Die unterschätzte Gefahr im Bein: Schaufensterkrankheit früh erkennen und richtig behandeln“ |

